Bild der Woche: Animal Kingdom, Florida, USA

Das Bild der Woche stammt aus Walt Disney World in Orlando, Florida oder genauer aus dem Animal Kingdom Park.

Expedition Everest: Achterbahn im Disney-Themenpark Animal Kingdom in Orlando.

Expedition Everest: Achterbahn im Disney-Themenpark Animal Kingdom in Orlando.

Als Kind saß ich oft und ungerne in Achterbahnen, wurde jedoch immer wieder hingeschleppt. Daher hatte ich eine Art Trauma entwickelt. 2009 habe ich erstmals freiwillig eine Achterbahn bestiegen und zwar die „Big Thunder Mountain“ Achterbahn in Disneyland Paris. Keine Loopings, keine riesigen „Abstürze“. Hat mich begeistert. Für Indiana Jones und Space Mountain hat es aber nicht gereicht, da ich keine Looping-Erfahrung hatte und wollte. Etwas später habe ich Space Mountain in Orlando mitgemacht, was aber eher ein „Kiddy Coaster“ ist. Letztes Jahr hat mich jemand zu Space Moutain Mission 2 in Paris gelockt und erst als ich fast schon eingestiegen war, habe ich realisiert, dass es sich hier nicht um einen „Kiddy Coaster“ handelt. Mitten im Looping habe ich verstanden, dass das gerade einer war – und weitere folgten. Ich ging zitternd raus, verbrachte 15 Minuten zitternd in einer Ecke und dann setzten die Glücksgefühle ein. Am selben Tag fuhr ich noch rund zehn mal mit Space Mountain und rund sechs mal mit der Indiana Jones Achterbahn (kleiner Looping, auch ein tieferer Fall). „Big Thunder Mountain“ war mir plötzlich zu lasch.

Der Fall macht mir heute noch sehr zu schaffen, die Loopings liebe ich. Am ersten Tag den ich dieses Jahr in Walt Disney World in Orlando verbrachte, habe ich mich somit nicht auf die Expedition Everest gewagt. Den zweiten Tag im Animal Kingdom habe ich nicht alleine verbracht und mich somit halb überreden lassen diesen Ride zu testen – hauptsächlich eigentlich, damit ich hier darüber berichten kann. Ich bin also zitternd eingestiegen und als es dann wirklich und tatsächlich den Berg hoch ging, habe ich wahnsinnige Panik bekommen. Die Panik auf dem Weg nach oben ist eigentlich auch immer größer, als die auf dem Weg nach unten. Unterwegs aussteigen ist aber auch wirklich immer schlecht … Es geht also den Berg hoch bis dahin, wo der Yeti die Gleise zerstört hat. Dann geht es rückwärts: mein Lieblingspart! Ich glaube bei Rückwärtsachterbahnen wäre mir sogar die Fallhöhe egal. Man stoppt im Dunkeln und der Yeti erscheint, macht etwas mit den Gleisen – und dann geht es wieder vorwärts und zwar direkt in den 24-Meter-Fall. Ich hab’s geschafft – sogar zweimal – und bin mehr als glücklich. Das zweite Mal war auch gar nicht mehr sooo schlimm. Habe mir später sogar im Magic Kingdom noch „Splash Mountain“ gegeben – ein nur 16 Meter tiefer Fall, der mich vor ein paar Jahren aber fast in die Bewusstlosigkeit getrieben hat. Mehr Tipps und Tricks, zum Beispiel um die Wartezeit zu verkürzen, folgen bald.

Alles Liebe,
Claire

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