• Sex mit der Ex – auf einen Schnack in die Hansestadt Hamburg

    Hamburg. Meine frühere Liebe. Sehr oft zog es mich ab meiner späten Jugend in die graue, kalte und verregnete Hansestadt im Norden der Republik. Irgendwann war vorbei, was wir hatten. Wir lebten uns einfach irgendwie auseinander, ich hing wieder zunehmend an Köln sowie wenigen anderen Orten und man ging langsam getrennte Wege. Das Grundgefühl blieb: ich vergaß Hamburg nie. Wann immer ich da war, waren die Erinnerungen da, wenngleich irgendwie verblichen. Über den Dächern auf die Binnenalster blicken, mit einem Alsterwasser in der Hand. Hamburg war stets vom Begriff Freundschaft geprägt. Momentan wohne ich in Schleswig-Holstein, meinem freiwilligen Exil. Eigentlich verbot ich mir vorab, während meines Aufenthalts gen Süden zu fahren, weil ich mich dem Bundesland selbst und Skandinavien widmen wollte … Aber dann war die Anziehung zu groß, die Distanz zu klein und so kam es dann doch irgendwie zum „Sex mit der Ex“ …

    Der Hamburger Winterdom 2017 - das größte Volksfest im Norden.

    Der Hamburger Winterdom 2017 – das größte Volksfest im Norden.

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  • Moin! Schleswig-Holstein als freiwilliges Exil zum Entschleunigen

    2015 spreche ich mit Elvis-Imitator Dean Z nicht nur über seinen stressigen Job und das Reisen, sondern auch über absichtlich erzeugte Umgebungsgeräusche, zum Beispiel zum Einschlafen. Vollkommen wahnsinnig empfinde ich, dass er zum Schlafen über eine bescheuerte App bescheuerte Regengeräusche abspielen lässt. Fast auf den Tag genau zwei Jahre später greife ich zum Tablet und stelle je hälftig einen knisternden Kamin und Regen, der auf Pflanzen tropft, ein. Timer: 20 Minuten – bis dahin sollte ich eingeschlafen sein. Ich lege das Tablet auf den Tisch und erstarre für einen Moment. Ist das jetzt schon die vierte Nacht mit Umgebungsgeräuschen? Habe ich je mehr als zwei Minuten davon mitbekommen?

    Ich blicke aus dem Fenster auf die Großstadt. Momentan ist alles still, immerhin ist es vier Uhr morgens. Nicht mehr lange, bis wieder alles bevölkert und laut ist, alle von A nach B eilen, um wichtigen Dingen nachzugehen oder sich zu präsentieren. Ich greife erneut zum Tablet und deaktiviere die Geräusche. Es ist wieder still. Totenstill. Und Zeit! Es ist Zeit, zur Ruhe zu kommen – und zwar nicht mit Hilfe einer lauten App. Ich entscheide mich für drei Monate im Exil und buche noch in derselben Woche eine Ferienwohnung für Herbst und Winter. Der Weg führt mich in den mir bis dahin weder wirklich vertrauten noch geliebten hohen Norden: nach Schleswig-Holstein.

    Moin aus Schleswig-Holstein: drei Monate verbringe ich hier zum Entschleunigen.

    Moin aus Schleswig-Holstein: drei Monate verbringe ich hier zum Entschleunigen.

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  • So war das erste Reisehalbjahr 2017!

    Dieses Mal ist alles anders! Dieses Mal schreibe ich meinen Beitrag zu Michaels Fotoparade gleich von Jahresbeginn an, da dieser halbjährliche Beitrag mit der nun bereits fünften Teilnahme meinerseits schon zu einem festen Bestandteil meines Blogs geworden ist und ich ja dann auch mal vorbereitet dran gehen kann. Es folgen fast nur innerdeutsche Touren, hoffentlich beeindruckende Bilder und die bislang wohl privatesten Einblicke in mein Leben …

    Kategorien Entspannt & Schönstes Foto: Vögel am Meer in den Niederlanden beim Chillen.

    Kategorien Entspannt & Schönstes Foto: Vögel am Meer in den Niederlanden beim Chillen.

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  • What is left when you are gone? Wichtige Gedankenkrisen dank der Erinnerungsguerilla!

    Ich schlendere durch Flensburg und betrachte den Hafen, der vor mir liegt. Ein Gedanke schießt mir durch den Kopf. Tut es gut? Hm … Ich bleibe stehen. Gehe ein paar Schritte rückwärts, bis ich vor der Laterne stehe, an der ich gerade noch vorbei gegangen bin. Auf dem gelben Post-It steht die Frage: „Tut es gut, was Du machst?“ Ich starre den Zettel an, sehe mich um, starre wieder auf die sechs kleinen Wörter. Nimmt die sonst keiner wahr? Tut es gut, was ich mache? Habe ich so Zettel nicht schon mal gesehen? Wollte ich nicht mal recherchieren, was sich dahinter verbirgt? Ja, ganz bestimmt. Ich ziehe das Smartphone aus meiner Jeans und mache ein Foto. Das sorgt schließlich dafür, dass sich andere interessiert umdrehen und lesen wollen, was ich fotografiert habe. Dann gehe ich weiter Richtung Innenstadt. Nachdenklich, inmitten des Trubels. Tut es gut? Und wenn ja, wem eigentlich?

    What is left when you are gone? Post-It der Erinnerungsguerilla am Banjaardstrand.

    What is left when you are gone? Post-It der Erinnerungsguerilla am Banjaardstrand.

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  • Happy New Year: Reisewünsche für 2017

    2016 war unfassbar vollgepackt mit Erlebnissen, Reisen und sogar zwei Urlauben, die ich eigentlich nicht mache. Nun ist schon Januar 2017 und somit auch die Zeit, über Reisen in diesem Jahr nachzudenken. Für 2015 und 2016 hatte ich grobe Ideen dazu, dieses Mal ist das anders. Eigentlich wehrt sich alles in mir sogar dagegen, eine Liste zu machen. Es folgt ein Versuch …

    Atemberaubender Talblick in Andorra - hoffentlich bietet auch 2017 so unvergessliche Momente!

    Atemberaubender Talblick in Andorra – hoffentlich bietet auch 2017 so unvergessliche Momente!

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  • Begleite den flauschigen Frederick auf seinen Abenteuern!

    Seit Herbt 2015 begleitet mich Frederick auf meinen Reisen. Ein Grund mehr, dass er seine Abenteuer nun endlich auch selbst über einen Instagram-Account mit anderen teilen kann. In regelmäßigen Abständen werde ich auch hier über Fredericks Reisen berichten.

    Frederick on Tour im Nationalpark Unteres Odertal bei Schwedt.

    Frederick on Tour im Nationalpark Unteres Odertal bei Schwedt.

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  • 55 Kilometer zur Loreley an einem Tag – Grenzen austesten nach dem Jakobsweg

    2015 bin ich den Jakobsweg in Spanien und Portugal gelaufen, wenn auch nicht ganz traditionell und etwas off-road. Der Rekord lag an einem Tag in Spanien bei 42 zurückgelegten Kilometern. Dank überdehnter Bänder nach dem Umknicken, war mir das tatsächlich fast zu viel. Abgesehen davon war ich aber überzeugt: „Da geht noch viel mehr!“ Ich führte also fortan Diskussionen, in denen ich meinen Standpunkt verteidigte, bis ich im Sommer 2016 bei einem Aufenthalt in WIesbaden morgens einfach meinen Rucksack packte und einfach los ging – mit dem Ziel zu sehen, was an einem Tag möglich ist …

    Blick auf Bingen von den Weinbergen aus.

    Blick auf Bingen von den Weinbergen aus.

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  • Gemeinsam einsam – ein Plädoyer fürs Alleinreisen

    Mit Partner oder Familie in den Urlaub. Klingt für die meisten Menschen erst mal gut. Die Realität sieht aber oft anders aus, wie meine Zeit in Abu Dhabi nochmal eindrucksvoll bestätigt hat …

    Alleinreisen und am Strand in Ruhe entspannen - ein Traum!

    Alleinreisen und am Strand in Ruhe entspannen – ein Traum!

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  • So war das erste Reise-Halbjahr 2016!

    Es ist verrückt, aber mehr als die Hälfte von 2016 ist bereits vorbei. Die Zeit ist verflogen – was ironischerweise wohl daran liegt, dass ich in diesem Halbjahr weniger geflogen bin und stattdessen mehr gearbeitet habe. Die meisten Reisen fanden in Deutschland und den Nachbarländern mit dem Auto statt. Dank Michael und seiner Fotoparade gab es nun wieder einen Anlass, mal durch all die entstandenen Bilder zu klicken …

    Abendstimmung auf Mallorca - fantastische Landschaften.

    Abendstimmung auf Mallorca – fantastische Landschaften.

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