• What is left when you are gone? Wichtige Gedankenkrisen dank der Erinnerungsguerilla!

    Ich schlendere durch Flensburg und betrachte den Hafen, der vor mir liegt. Ein Gedanke schießt mir durch den Kopf. Tut es gut? Hm … Ich bleibe stehen. Gehe ein paar Schritte rückwärts, bis ich vor der Laterne stehe, an der ich gerade noch vorbei gegangen bin. Auf dem gelben Post-It steht die Frage: „Tut es gut, was Du machst?“ Ich starre den Zettel an, sehe mich um, starre wieder auf die sechs kleinen Wörter. Nimmt die sonst keiner wahr? Tut es gut, was ich mache? Habe ich so Zettel nicht schon mal gesehen? Wollte ich nicht mal recherchieren, was sich dahinter verbirgt? Ja, ganz bestimmt. Ich ziehe das Smartphone aus meiner Jeans und mache ein Foto. Das sorgt schließlich dafür, dass sich andere interessiert umdrehen und lesen wollen, was ich fotografiert habe. Dann gehe ich weiter Richtung Innenstadt. Nachdenklich, inmitten des Trubels. Tut es gut? Und wenn ja, wem eigentlich?

    What is left when you are gone? Post-It der Erinnerungsguerilla am Banjaardstrand.

    What is left when you are gone? Post-It der Erinnerungsguerilla am Banjaardstrand.

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  • Happy New Year: Reisewünsche für 2017

    2016 war unfassbar vollgepackt mit Erlebnissen, Reisen und sogar zwei Urlauben, die ich eigentlich nicht mache. Nun ist schon Januar 2017 und somit auch die Zeit, über Reisen in diesem Jahr nachzudenken. Für 2015 und 2016 hatte ich grobe Ideen dazu, dieses Mal ist das anders. Eigentlich wehrt sich alles in mir sogar dagegen, eine Liste zu machen. Es folgt ein Versuch …

    Atemberaubender Talblick in Andorra - hoffentlich bietet auch 2017 so unvergessliche Momente!

    Atemberaubender Talblick in Andorra – hoffentlich bietet auch 2017 so unvergessliche Momente!

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  • Begleite den flauschigen Frederick auf seinen Abenteuern!

    Seit Herbt 2015 begleitet mich Frederick auf meinen Reisen. Ein Grund mehr, dass er seine Abenteuer nun endlich auch selbst über einen Instagram-Account mit anderen teilen kann. In regelmäßigen Abständen werde ich auch hier über Fredericks Reisen berichten.

    Frederick on Tour im Nationalpark Unteres Odertal bei Schwedt.

    Frederick on Tour im Nationalpark Unteres Odertal bei Schwedt.

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  • 55 Kilometer zur Loreley an einem Tag – Grenzen austesten nach dem Jakobsweg

    2015 bin ich den Jakobsweg in Spanien und Portugal gelaufen, wenn auch nicht ganz traditionell und etwas off-road. Der Rekord lag an einem Tag in Spanien bei 42 zurückgelegten Kilometern. Dank überdehnter Bänder nach dem Umknicken, war mir das tatsächlich fast zu viel. Abgesehen davon war ich aber überzeugt: „Da geht noch viel mehr!“ Ich führte also fortan Diskussionen, in denen ich meinen Standpunkt verteidigte, bis ich im Sommer 2016 bei einem Aufenthalt in WIesbaden morgens einfach meinen Rucksack packte und einfach los ging – mit dem Ziel zu sehen, was an einem Tag möglich ist …

    Blick auf Bingen von den Weinbergen aus.

    Blick auf Bingen von den Weinbergen aus.

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  • Gemeinsam einsam – ein Plädoyer fürs Alleinreisen

    Mit Partner oder Familie in den Urlaub. Klingt für die meisten Menschen erst mal gut. Die Realität sieht aber oft anders aus, wie meine Zeit in Abu Dhabi nochmal eindrucksvoll bestätigt hat …

    Alleinreisen und am Strand in Ruhe entspannen - ein Traum!

    Alleinreisen und am Strand in Ruhe entspannen – ein Traum!

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  • So war das erste Reise-Halbjahr 2016!

    Es ist verrückt, aber mehr als die Hälfte von 2016 ist bereits vorbei. Die Zeit ist verflogen – was ironischerweise wohl daran liegt, dass ich in diesem Halbjahr weniger geflogen bin und stattdessen mehr gearbeitet habe. Die meisten Reisen fanden in Deutschland und den Nachbarländern mit dem Auto statt. Dank Michael und seiner Fotoparade gab es nun wieder einen Anlass, mal durch all die entstandenen Bilder zu klicken …

    Abendstimmung auf Mallorca - fantastische Landschaften.

    Abendstimmung auf Mallorca – fantastische Landschaften.

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  • Warum Reise-Empfehlungen immer mit Vorsicht zu genießen sind

    „Wohin soll der nächste Urlaub gehen?“ Sehr oft lese ich diese Frage im Internet. Meist steht sie alleine da, mit der Bitte um Tipps. Selten finden sich noch Preis- und Klimawünsche dabei. Immer wieder sitze ich augenrollend und kopfschüttelnd vor dem Bildschirm und frage mich: „Wie soll da jemand was empfehlen können?“ Der Grund, wieso ich das denke, ist ganz einfach: es geht um die Relevanz der Reisepräferenzen und weshalb Empfehlungen anderer immer mit Vorsicht zu genießen sind.

    Die Vancouver-Skyline am Abend.

    Die Vancouver-Skyline am Abend.

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  • So war das zweite Reise-Halbjahr 2015!

    2015 ist vorbei! Mein zweites Halbjahr war sehr reiseintensiv. Ich war zum Beispiel mehrmals in Italien, Spanien und Großbritannien, außerdem in Ungarn, Schweden und Polen sowie in weiteren deutschen Nachbarländern. Ich entschied mich spontan zudem für einen zweiten Aufenthalt in den USA, wo ich bereits von Januar bis April lebte: drei Wochen habe ich im August einen Road Trip durch acht Staaten gemacht, wobei der Anlass die Elvis Week in Memphis war. Außerdem war ich auch in Deutschland viel unterwegs, zum Beispiel erstmals in Ostfriesland. Wie das zweite Reisehalbjahr in Bildern aussieht, zeige ich Dir im Rahmen meiner erneuten Teilnahme an der Fotoparade von Michael.

    Statue und Karl-Borromäus-Kirche auf dem Powązki-Friedhof in Warschau.

    Statue und Karl-Borromäus-Kirche auf dem Powązki-Friedhof in Warschau.

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  • Warum die Reihenfolge der Reisen das Erlebnis beeinflusst

    2014 bin ich nach Neuseeland gereist. Dieses Land wirkte auf mich bis dahin irgendwie unerreichbar, weil es auf der Weltkarte so weit weg aussieht. Mit einem Around-the-World-Ticket konnte ich die tatsächlich lange Reisezeit durch diverse Stopps vorher und nachher aber immerhin gefühlt verkürzen. Wenn ich mir heute Bilder meiner Reise ansehe, denke ich: „Sieht doch schön aus!“. Das Grundgefühl, das ich vor allem vor Ort, aber auch noch im Nachgang hatte und habe ist aber leider eher: „Na geht so …“ – und das liegt an der Relevanz der Reisereihenfolge.

    Berge in Neuseeland: Eindrucksvoll, für mich aber ähnlich wie in Kanada.

    Berge in Neuseeland: Eindrucksvoll, für mich aber ähnlich wie in Kanada.

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