Shopping in den USA: Nie wieder Probleme mit dem Koffer-Maximalgewicht auf dem Rückflug!

Die meisten USA-Reisenden werden das Problem kennen: Der Koffer ist auf dem Rückflug aufs Gramm genau so schwer, wie die Airline es erlaubt. In meinem Fall sind das immer 23 Kilogramm. Das Maximum, mit dem ich mal alleine die USA verlassen habe waren rund 60 Kilogramm. Kleidung kaufe ich eher nicht, dafür nehme ich aber gerne neue Serienstaffeln, Salatdressings, Gürtelschnallen, ein neues Kopfkissen und jede Menge Essen mit. Außerdem gefühlte 200 Softlips. Das Essen wird überwiegend verschenkt: Pop-Tarts, Fig Bars, Kuchen-Frostings, Aldi-Kaugummis und was es nicht noch alles in den USA gibt. Vorwiegend ungesund. Na wie auch immer – mein Koffer füllt sich meist extrem schnell. Was ist also der ultimative Trick für ein vor dem Shopping so geringes Koffergewicht wie möglich, wenn man vor Ort nicht nackt rumlaufen möchte und zudem noch was Gutes (bei Goodwill) tun kann?

Goodwill USA: Filiale der Second-Hand-Kette.

Goodwill USA: Filiale der Second-Hand-Kette.

Der Trick ist ganz einfach: Ich nenne ihn „Wegwerfkleidung“! Ich besitze (für meine Verhältnisse) immer noch zu viel und sortiere zum Beispiel regelmäßig Kleidung aus, von der ich mich trennen möchte. Trennen heißt in diesem Fall spenden. Jetzt wäre es aber dumm, den Koffer für den Flug in die USA mit noch gewollter Kleidung vollzupacken und diese dann am Ende mit den Einkäufen mitzuschleppen. Ich nehme also die angesammelte Wegwerfkleidung – bin mir des vollkommen falschen Namens dafür bewusst – und packe die Kleidung in den Koffer. Dazu zählen dann zum Beispiel auch Socken, die ich schon länger mal durch neue ersetzen wollte und die tatsächlich in den USA im Müll landen. Die Wegwerfkleidung, die sich im Laufe der Zeit oder halt bis zum nächsten USA-Aufenthalt bei mir ansammelt, reicht meist für rund fünf Tage. Egal wie lange ich in den USA bin, ich packe niemals mehr Kleidung ein, als ich für sieben Tage benötige. Egal wie sehr man nicht will – man kauft ja doch immer das eine oder andere Teil, weil es einfach so günstig ist. Ich habe also für fünf Tage Wegwerfkleidung und für zwei Tage Kleidung, die wieder mit zurück soll.

Am Ende meines US-Aufenthalts heißt es dann also Abschied nehmen. Bis dahin habe ich meist bei kleineren Shopping-Ausflügen so viel Kleidung gekauft, dass ich damit zwei bis drei Tage auskomme und dann habe ja noch die Kleidung für zwei Tage, die wieder mitkommt. Kurz vor Abflug geht es dann also mit der Wegwerfkleidung zu Goodwill. Das ist eine riesige Second-Hand-Kette (Thrift-Stores). Dort spende ich die Kleidung und habe somit gleich noch etwas Gutes getan. Für mich und meinen Koffer ist das jedenfalls sinnvoller, als die Kleidung in Deutschland zu spenden. Außerdem mag ich Goodwill und die Idee dahinter. In meinem Koffer sind somit fast keine Artikel mehr, die ich vorher eingeflogen habe. Platz für Neues, Platz für Geschenke. Viel Spaß beim Packen und Spenden!

Alles Liebe,
Claire

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