Welcome to Atlanta, Mr. President!

Vor zwei Jahren habe ich Präsident Obama bereits einmal um fünf Minuten verpasst. Heute war der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika zu Besuch in Atlanta und durch Zufall habe ich es noch rechtzeitig mitbekommen. Als ich am Hyatt Regency in Downtown ankam, hielt Obama im Gebäude eine Rede und die Seitenstraße war abgesperrt. Von einem anderen Gebäude aus hatte ich einen guten Blick auf die Autos, welche den Präsidenten im Anschluss an seinen Besuch zurück zum Atlanta International Airport und dort zur Air Force One eskortieren sollten. Umgangssprachlich wird mit Air Force One übrigens jedes Flugzeug bezeichnet, das zur Beförderung des US-Präsidenten oder seines Stabs dient.

Das "Presidential state car" in Atlanta.

Das „Presidential state car“ in Atlanta.

Neben dem Hyatt-Seiteneingang war ein großes weißes Zelt aufgebaut, dessen Eingang irgendwann von einer Frau zugehalten wurde. Alle rechneten – wie auch ich – damit, dass Obama bald aus dem Zelt kommen und in die Limousine vor dem Zelt einsteigen würde. Auf den Dächern des Hyatt befanden sich diverse Scharfschützen, sodass dieses Szenario für einen Moment lang wirklich realistisch erschien. Am Fenster stehend wurden wir schließlich alle von mehreren Polizisten gebeten einen Mindestabstand einzuhalten, um nicht als Bedrohung angesehen zu werden. So der O-Ton!

Im Endeffekt war es so, dass der „Cadillac One“ – wie das Presidential State Car als Anspielung auf die „Air Force One“ auch genannt wird – in dem Zelt stand und Obama dort bereits ins Auto stieg. Außer der Limousine und der Eskorte, die mindestens 20 Autos umfasste, war also leider nichts zu sehen. Einen besseren Blick auf das Auto Barack Obamas hätte ich somit doch von der Straße aus gehabt – dann hätte ich aber gegebenenfalls das Einsteigen verpasst, wenn es denn zu sehen gewesen wäre. Vielleicht beim nächsten Mal: aller guten Dinge sind ja schließlich drei!

Alles Liebe,
Claire

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